Winterdepression – ohne mich!

Winterdepression – ohne mich!

Wenn ich jetzt aus meinem Bürofenster schaue, dann kann ich gut nachvollziehen, wie manch einer zur Zeit eine Winterdepression bekommen kann. Alles ist grau in grau mit etwas mehr dunkelgrau dazu. Der erste Gedanke, der mir jetzt durch den Kopf geht ist, Kuscheldecke her, Heizung noch höher drehen und dann ein schönes Nickerchen machen. Laut Experten ist das aber, genau so ziemlich das Letzte was man tun sollte.

Auch wenn es grau, neblig und einfach nur nicht schön ist, soll man trotzdem an die frische Luft gehen und versuchen etwas Tageslicht abzubekommen. Da haben es die Hundbesitzer leichter, sie werden von ihrem Liebling quasi gezwungen, sich an der frischen Luft zu bewegen.
Stressvermeidung ist auch etwas, das anscheinend eine Rolle bei der Entwicklung einer Depression spielt. Grundsätzlich können alle Veränderungen im Lebensgefüge zu Depression führen. Also, versuchen Sie Umzüge, Trennungen aber auch Jetlags und sonstigen Stress eher zu vermeiden. 🙂

Offensichtlich kann man mit passender Ernährung auch etwas gegen Winterblues tun. Frisch
gekochte, magnesiumreiche Speisen wie Milch- und Vollkornprodukte, Bananen, Beerenobst und Geflügel, die das Nervensystem anregen, sollen hier wirklich helfen. Aber auch jodhaltige Produkte können die Laune verbessern, da der Zellstoffwechsel angeregt wird und der Körper so einen richtigen Energieschub bekommt.

Grundsätzlich sollten Sie sich aber immer wieder bewußt machen, was Ihnen besonders viel Freude macht und vielleicht sogar mit anderen zusammen machbar ist, denn Rückzug (Decke übern Kopf, usw.) und Einsamkeit ist für die Psyche pures Gift. Gönnen Sie sich mal wieder etwas Schönes. Und wenn Sie jemanden kennen, der auch etwas down ist, dann versuchen Sie sich gegenseitig zu motivieren.

Angelehnt an: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/depression/tid-8644/winterblues_aid_234556.html