Kopfkino – wie wär’s mit umschalten?

Wenn Sie ganz ehrlich sind, wie oft stellen Sie sich eher die negativen statt die positiven Auswirkungen einer Situation vor? Lassen Sie uns ein Beispiel durchspielen. Es ist Donnerstag und Sie haben schon die ganze Woche Stress ohne Ende. Heute werden Sie schon wieder nicht zum Sport gehen können, weil Sie vermutlich abends um 21:00 Uhr immer noch nicht mit Ihren to do’s fertig sein werden. Sie können es förmlich riechen, dass heute sicher noch irgendein Arbeitsauftrag auf Ihrem Tisch landen wird. Und schon steigt der Adrenalinspiegel und im Kopfkino spielt sich ein ganz schlechter Horrorfilm ab. Wie wäre es, wenn Sie sich in solchen Situationen die Fernbedienung schnappen und einfach umschalten? Versuchen Sie die Dinge, die nicht zu ändern sind, einfach zu akzeptieren. Schauen Sie welche Alternativen es gibt, mit der Situation umzugehen. Vielleicht müssen Sie auch einfach mal „Nein“ sagen und daraus entstehende Konflikte aushalten. Außerdem, versuchen Sie die Kontrolle zurück zu gewinnen, sowohl über Ihre eigenen Gedanken als auch über die Situation. Handeln Sie anstatt sich selbst Leid zu tun.

Hier ist eine kleine Atemübung die relativ schnell zu Entspannung führt und den Gedankenkarussell unterbrechen kann.

Legen Sie sich mit gestreckten Beinen auf den Boden, oder setzen Sie sich auf einen Stuhl. Legen Sie eine Hand auf den Brustkorb und die andere auf den Bauch. Atmen Sie langsam und tief durch die Nase ein. Beobachten Sie, wie sich Ihr Bauch unter der Hand wölbt. Atmen Sie langsam durch die Nase wieder aus. Wiederholen Sie das 2 Minuten lang. Beobachten Sie Ihren Atemfluss und konzentrieren Sie sich nur auf Ihre Atmung.