Change – Feuerwehr oder Profilaxe?

Change – Feuerwehr oder Profilaxe?

Infos und Beiträge zum Thema Change gibt es im Netz zu Hauf. Ob ich Ihnen heute etwas Neues oder Revolutionäres erzählen kann, weiß ich nicht. Das Thema Umgang mit Veränderung in Organisationen beschäftigt mich seit einiger Zeit wieder sehr intensiv. Als Außenstehende ist es fast faszinierend zu beobachten, wie Unternehmen und ihre Akteuere immer wieder in die gleichen Fallen tappen, trotz der Informationsflut, die es zu diesem Thema gibt. Es wird immer wieder „Feuerwehr“ gespielt, anstatt eine gute „Profilaxe“ zu etablieren. Was ich damit sagen will, fragen Sie sich?

Ganz einfach, die Unternehmen holen sich erst dann Hilfe, wenn das Haus schon lichterloh brennt und erwarten dann von einem Trainer/Moderator in einem Workshop das Feuer zu löschen, das sie selbst seit Monaten schüren. Das geht nicht! Natürlich können wir Trainer mal kurz vorbei schauen, etwas Wasser auf das Feuer kippen, unser Honorar abholen und wieder verschwinden. Das ist für uns aber sehr, sehr unbefriedigend und zwar nicht weil wir mehr verdienen könnten, sondern weil wir sehen, wie man das Feuer besänftigen könnte, wir aber weder gefragt noch nicht gehört werden.

Das Stichwort heißt „Prozessbegleitung“. Wenn Sie uns schon ins Boot holen, dann lassen Sie uns unseren Job bitte richtig machen. Geben Sie uns die Möglichkeit, Sie über einen längeren Zeitraum zu begleiten, nutzen Sie uns als Sparing Partner und Sie werden einen deutlichen Mehrwert spüren.

Zum Abschluß möchte ich Ihnen aus meiner Sicht 2 typische Fallen in einem Change Prozess mitgeben.

  1. Das Management und die „Botschaftsträger“ im Unternehmen sprechen über das gleiche Thema in verschiedenen Sprachen! Damit meine ich, dass es kein gemeinsam abgestimmtes Wording gibt, um z.B. den Sinn oder die Kernbotschaften der Veränderung zu vermitteln. Für die Empfänger der Botschaften hört es sich dann so an, als ob die Sprecher verschiedene Sprachen sprechen würden. Jeder versteht ein Teil und den Rest „übersetzt“ man sich irgendwie zusammen. Was für ein herrliches Babylon!
  2. Die Gefühlsebene wird zum Teil völlig ignoriert. Es wird in der Kommunikation immer wieder von Zahlen und Fakten oder vom Business Case gesprochen. Was für die Betroffenen aber viel wichtiger ist, sind Themen wie Verlustangst, Verunsicherung, Stress, Überforderung usw. oder konkrete Informationen wie:
    • Was habe ich von der Veränderung?
    • Was genau bedeutet die Veränderung für mich und meine Arbeit?
    • Was wird sich verändern?
    • Was wird von mir erwartet? usw.

Ich berate und begleite Sie gerne mit viel Erfahrung und Know-how. Vereinbaren Sie zunächst einen kostenlosen Kennlerntermin und dann sehen wir weiter…