Burnout vs. Depression

Eine einfache Abgrenzung des Burnouts zur Depression haben Freudenberger & Richelson aufgestellt. Diese sagen, dass die Depression beim Burnout-Betroffenen zeitlich begrenzt ist und nur einen Lebensbereich betrifft. Eine „normale“ Depression zieht sich lange hin und durchdringt alle Lebensbereiche.

Die depressiven Anteile des Burnouts sind auf einen Lebensbereich (meistens die Arbeit) beschränkt und unterscheiden sich in der Intensität von der klinischen Depression, können aber zu Burnout führen.

Depersonalisierung (Verlust bzw. die Veränderung des ursprünglichen, natürlichen Persönlichkeitsgefühls – Depersonalisation) ist vermutlich der Aspekt indem sich Burnout und Depression am meisten unterscheiden. Betrachtet man die Depersonalisierung als Bewältigungsverhalten, kann gerade sie es sein, die vor einem Abgleiten in  eine echte Depression schützen kann, weil sie selektiv sein kann und die emotionale Belastung reduziert.

Die Inhalte der Beiträge zum Thema Burnout stammen hauptsächlich aus meiner Magisterabschlussarbeit zum Thema: „Die Medikalisierung des Leidens am Arbeitsplatz“